Der Serval – Leptailurus Serval

Der Serval – Leptailurus Serval ist eine afrikanische mittelgroße Kleinkatze. Meistens bewohnen sie Gebiete in Savannen mit hohem Graswuchs und in der Nähe von Wasser. Aber auch in Wäldern und nicht selten in Felsen auf die sie sich bei Gefahr auch gerne zu rückziehen.
Er besitzt sehr lange Vorderbeine, diese benutzt er gerne um seine Beute aus den Erdlöchern zu fischen. Von großem Nutzen sind auch seine großen Ohren, die er bei der Jagd einsetzt, diese verraten ihm wo die Beute sich befindet und ohne sie zu sehen landet er punktgenau auf seiner Beute. Der Schwanz ist eher kurz gewachsen, das Fell ist kurz und sehr dicht. Die Färbung kann sehr unterschiedlich sein, es kann weißlich bis ockerbraun sein, je nach den unterschiedlichen Servalarten. Die Flecken können klein oder großfleckig sein oder auch getupft. An der Außenseite der Ohren ist das Fell schwarz mit weißen Augen. In bestimmten Bergregionen wurden schon ganz schwarze Exemplare gesichtet. Es wird vermutet, dass sie so die dort wenig auftretende Sonne besser speichern können.
Servale haben viele Nahrungskonkurrenten, wie den Löwen oder die Leoparden. Deshalb sind sie keine reinen Nachtjäger, sondern nutzen jede Gelegenheit zur Jagd aus. Nur in der Mittagssonne gönnen sie sich eine Pause.
Die Lebensdauer in der freien Wildbahn beträgt etwa 10 Jahre, in menschlicher Obhut kann er allerdings bis zu 20 Jahre alt werden. Die Weibchen sind etwas kleiner als die Männchen, diese haben eine Körperlänge von 75-100cm. Das Gewicht liegt zwischen 9 und 20 Kilo. In Felsnischen oder in dichten Büschen oder Erdhöhlen bringen sie ihren Nachwuchs zur Welt. Schon mit 7 Monaten haben diese die Größe ihrer Eltern erreicht.Auf dem Speiseplan stehen Nagetiere, kleine Antilopen, Schlangen sowie Frösche und Fische.

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