Servale im Haushalt

Servale, die mittelgroßen Raubkatzen afrikanischer Abstammung sind besondere Vertreter der Katzen. Mit den positiven Eigenschaften einer Katze ausgerüstet, kommen auch hundetypische, positive Eigenschaften zum Vorschein.
Diese Tiere sind elegant und luxuriös, gleichzeitig aber anhänglich und verschmust. Typischerweise haben sie auch einen enormen Spieltrieb der einen größeren Bewegungsraum erfordert.Mit einem Serval kann man aber auch wie mit einem Hund an der Leine spazieren gehen, was einen großen Unterschied zu herkömmlichen Katzen darstellt. Somit sind Ausflüge mit diesen Tieren möglich.

 

 

Außengehege für Servale

Für 2 Servale ist ein Außengehege von 50qm Fläche sinnvoll. Enthalten sollten Spiel und Klettermöglichkeiten sein, ein naturbelassener Boden, gern mit Graswuchs. Ein künstlicher Bachlauf lädt zum spielen ein und bietet Abwechslung. Servale sind soziale Tiere, allein oder ohne menschlichen Kontakt ist eine Haltung nicht zu empfehlen.Regelmäßige Beschäftigung mit den Tieren außerhalb des Geheges ist Pflicht. Gern kommen die Tiere auch in den Wohnbereich des Menschen. Dort vertragen sie sich in der Regel mit anderen Tieren wie Hunden und Hauskatzen. Bei Vögeln, insbesondere Hühnern wird’s aber eng, hier wird sich die Wildkatze nicht lange bitten lassen und zuschlagen. Ein Bereich mit einer Sandfläche sowie isolierte Höhlen oder Verschläge müssen im Gehege zusätzlich enthalten sein.

 

Haltungskosten eines Servals

Ein Serval ist keine normale Hauskatze, somit ist das Verfüttern von Katzennahrung keine Lösung. Rindfleisch und Hühnchen steht meist auf dem Speiseplan, gern jedoch zur Abwechslung auch andere Sachen. Aufgrund der höheren, finanziellen Anforderungen an die Haltung ist diese nicht eben mal so machbar. Die Aufzucht von Servalen muss wohlüberlegt sein. Ein Gehege ist im Selbstbau für etwa 1500€ darstellbar, die Kosten für die Ernährung hängen vom Bezugspreis ab. Pro Tier wird etwa ein Pfund Fleisch pro Tag fällig. Auch ein „normaler“ Tierarztbesuch ist schwierig. Für Impfungen beispielsweise bieten sich „Hausbesuche“ im Gehege an.

 

Tiger und Löwen streicheln? Servale sind umgänglicher

Wer schon immer mal Löwen und Tiger streicheln wollte, wird feststellen, dass dies nur bedingt möglich ist. Wir konnten vor Jahren einmal weiße Löwenbabys besuchen, die wurden aber von der Mutter während des Besuches getrennt- aus gutem Grund. Servale sind da unkomplizierter, es ist aber genauso schwer irgendwo eine Möglichkeit zu finden, diese Tiere auch als Nichthalter kennen zu lernen. Für interessierte Katzenliebhaber möchten wir diese Möglichkeit jedoch von Zeit zu Zeit einräumen. Bei Interesse können Sie sich gern mit dem u.g. Kontaktformular mit uns in Verbindung setzen.

 

 

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